Unsere Therapiebegleithündin Marly

 

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Seit September 2014 ist Marly ein fixer Bestandteil der Hundeklasse, geführt von B. Ed. Adriane Hundseder. Die Hündin ist ein ausgebildeter Therapie-Hund und begleitet die Kinder ein- bis zweimal wöchentlich  durch den Schulalltag.

 

 

Marly ist eine Flat Coated Retriever-Mix-Hündin und wurde am 1. April 2011 geboren. Sie zeichnet sich durch ihr freundliches und gutherziges Wesen aus. Marly ist sehr verspielt und wissbegierig.

Die Hündin nimmt neben der tageweisen Unterrichtsbegleitung auch regelmäßig an Ausflügen in den Wald teil, bringt Abwechslung in den Turnunterricht und sorgt für lustige Auflockerungsübungen zwischen den Unterrichtseinheiten.
Das Besondere an einem Hund in der Klasse ist, dass die Kinder große Verantwortung übernehmen dürfen. Die SchülerInnen füttern den Hund und versorgen ihn mit Wasser. In den Pausen wird Marly gestreichelt, gebürstet, darf mit den Kindern besondere Kunststücke durchführen und spielen.

Damit nicht nur SchülerInnen der Hundeklasse von Marly profitieren, besucht sie auch regelmäßig Kinder aus anderen Klassen, um dort im Rahmen von Projekten mitzuarbeiten, oder einfach nur zum gegenseitigen Kennenlernen.

 

Lernmotivation Hund

 

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass ein Hund die Lernmotivation deutlich erhöht. Dies bedeutet, dass der Hund nicht nur zum „Streicheln“ in der Klasse ist, sondern gezielt Aufgaben erfüllt.

Ein wichtiger Aspekt ist, dass der Hund nicht korrigiert oder urteilt. Gemachte Fehler oder ein Misserfolg können durch die Hilfestellung des Hundes oder durch das erneute Üben mit dem Hund leichter hingenommen, bzw. die Motivation kann gesteigert werden. Lernen mit einem Hund macht allen Beteiligten einfach mehr Spaß.

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Die Vorteile eines Therapiebegleithundes im Klassenverband

 

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  • Hunde können das Verantwortungsbewusstsein, die Selbstständigkeit und das Pflichtbewusstsein der Kinder stärken und formen.
  • Tiere haben oft eine beruhigende Wirkung auf den Menschen. Allein die Anwesenheit eines Therapiebegleithundes genügt oftmals, um für mehr Ruhe im Klassenraum zu sorgen.
  • Die Überwindung von Traurigkeit, das Erkennen von Grenzen, die Selbstbeherrschung, der Abbau von Aggression, der Umgang mit Misserfolg und die Steigerung des Selbstwertgefühls können durch den Einsatz eines Hundes in einer Schulklasse positiv beeinflusst werden, da viele Kinder leichter einen Zugang zu einem Tier aufbauen als zu Menschen.
  • Die allgemeine soziale Entwicklung eines Kindes, aber auch einer Klasse und Gruppe, wird durch einen Therapiebegleithund positiv beeinflusst.
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